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Wenn das Leben Dir Saures gibt….

Geburtstagsplanung 13.10.2015: Kontrastmittel statt Geburtstagskuchen und anschliessender OP am nächsten Tag….na dann halt….😓😣

….sollte es also etwas ruhiger werden auf meinem Blog….nicht wundern 😉…wobei: wie ich mich kenne sitze ich grad wieder am iPad und berichte über Kantinenessen im allgemeinen als auch im besonderen….😀😜😂

Bereite das Leben zu…oder….wenn das Leben Dir Saures gibt

Manchmal fällt es ziemlich schwer Situationen, die einem das Leben „kredenzt“ anzunehmen bzw. erträglich zu gestalten…und momentan fällt es mir schwer soviel Zucker anzuschleppen, den es gebraucht,  um aus dem Sauren halbwegs leckere Limonade zu machen.

Da hast Du so eine  Ahnung…verdrängst erstmal ( klar doch…ist das einfachste… ), beobachtest und findest dann irgendwann mal das da doch mal ein Fachkundiger schauen solle….denn mit Deinem eigenen Latein biste grad am Ende….

Untersuchungen folgen….ZACK biste drinnen in der Medizin Maschinerie…Biopsien unterschiedlichster Art…und schon haste ’ne Diagnose auf dem Tisch das da bedenkliche Tumorzellen in der Brust sind, die es zu behandeln gilt. Auf der Skala so mittendrin schlimm….nicht extrem schlimm….aber auch nicht wenig schlimm….und gut zu händeln….

Millionen mal davon gehört, gelesen….und nun biste selber so ein „Fall“…

Mein ehemaliges Altenpflegerwissen sagt mir das es dann wohl verschiedene Stadien gibt, derweil man solch eine harte Nuss seelisch erstmal knacken muss…

Meine aktuelle Phase ist gerade im „Ich muss mir einen Pool schaffen der mir irgendwie Sicherheit gibt und der mir gut tut“ Modus…hm…

  • Mit dem Hausarzt kontakten um eine Dauermedikation zu beginnen, die die nervliche Belastung auf ein erträgliches Level bringt *check*
  • Zudem schonmal vorfühlen welche naturheilkundlichen Ansätze da sind um mich zusätzlich für die kommenden Monate zu stählen *check*
  • Mir einen Pool von derzeit einer guten Handvoll lieben Menschen schaffen, die zwar alle weit weg wohnen, aber ansonsten für mich da sind *check*
  • Jemanden finden der ehrenamtlich oder wie auch immer bereit ist mich zu Terminen zu fahren / begleiten *in Arbeit*

Besinnliche Reime

Ich leihe mir mal diesen Text, derweil mein Herz bis zum Hals pocht und ich mir frische Luft vors Gesicht wedele…

MODEPRALINE

Zuhören und doch nicht verstehen,
zuschauen und doch nicht sehen,
hier sein und trotzdem nicht,
hinsehen und doch kein Gesicht,
die Worte einfach kommen lassen,
sie klingen und dennoch nicht fassen,
verdrängen anstatt akzeptieren,
begreifen und doch ignorieren,
abwehren anstatt kommen lassen,
gute Worte plötzlich hassen,
jeden Tag die gleichen Fragen,
welche an der Seele nagen,
ständig sich im Kreise drehen
und das Gute nicht mehr sehen,
Zweifeln, Denken, Hinterfragen,
letztlich aber doch nicht wagen,
dem Bauchgefühl blind zu vertrauen
und auf die eigne Kraft zu bauen,
sich von andern leiten lassen
und dabei den Weg zu hassen,
zu glauben, dass es anders geht,
auch wenn kein andrer das versteht,
das Gefühl, es gut zu machen,
auch wenn andere darüber lachen,
aufrecht seinen Weg zu gehen,
ohne rechts und links zu sehen,
diese Kraft, die wünsch ich mir,
nur so ist man im Jetzt und Hier.

Daniela

P.S.: Da ich…

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Der Langsame kommt auch zum Ziel

Dieser schöne Geselle, der sein Häuschen immer mit sich trägt, ist mir vor kurzem auf einem Spaziergang begegnet. Lud zum Fotografieren, zum Verweilen und zum Sinnieren ein.

Und er machte mir wieder einmal mehr bewusst wie wichtig es ist einfach mal innezuhalten.

In der Hektik des Alltags sind wir oft versucht uns von uns selbst, und unseren eigenen Bedürfnissen, zu entfernen.

Dieses wird uns im dümmsten Falle erst oftmals dann bewusst, wenn uns äußere Umstände dazu zwingen „kürzer“ zu treten.

Was kann ich eigentlich mit mir anfangen, wenn ich ganz für mich bin? Halte ich das überhaupt aus? Wie fühlt es sich an einfach mal die Seele baumeln zu lassen, sich Zeit zu nehmen für die Zubereitung eines köstlichen Mahls, Kreativität in mir zu entdecken die bislang in mir geschlummert hat, Muße für einen Spaziergang fernab lärmenden Stadtlebens, sich vielleicht mit einem guten Buch zurück zu ziehen oder sogar die Kunst des Prokrastinierens ( des Aufschiebens ) zu üben….

Wie fühlt sich mein Rucksack des Lebens, oder um bei dem Bild der Schnecke zu bleiben, mein Lebenshaus an, was ich mit mir trage? Ist es so schwer das ich es schier nicht er-tragen kann? Fühlt es sich leicht an oder wünsche ich mir jemanden zur Seite, der mit-tragen hilft?

Mach dich doch mal auf den Weg zu dir, mit dir selbst…gehe diesen Weg gelassen und voller Zuversicht….zieh dich hin und wieder in dein Schneckenhaus zurück….um dann wieder mit allen Sinnen weiter zu ziehen…..neugierig auf das was dir begegnet…..lebe dabei nicht in der Vergangenheit, denn die ist vorbei…..lebe dabei nicht in der Zukunft, denn die ist noch vor dir…..lebe im JETZT….in diesem Augenblick…

Dieses etwas flapsige YOLO, was auch auf dem Bild zu sehen ist, ist die umgangssprachliche Abkürzung für „You only live once“ = „Du lebst nur einmal“ und wird von Jugendlichen oftmals benutzt um etwas waghalsige Unternehmungen zu starten. Aber es steht auch dafür sich selbst niemals zu vernachlässigen und sich hin und wieder Gutes zu tun.

Cook mal

Herzlich willkommen zum ZEIT Kochtag 😊 http://www.zeit-kochtag.de/ heute möchte ich Euch in meine kleine, virtuelle Küche einladen – kommt und zeigt uns EURE Gerichte und wie IHR kocht. Ist es wirklich so, wie uns manche Medien glauben machen wollen, das alles billig und viel sein muss? Das wir den Bezug zu Lebens-mitteln aus der Region verloren haben? Das, speziell in Zeiten der Berufstätigkeit, alles schnell schnell gehen muss? Kommet und postet in Scharen und LET’S COOK 😊

In meiner kleinen Küchenwelt gibt es vorwiegend regionale Lebens-mittel. Das bei mir Philosophien und Einflüsse mehrerer Kulturen einfließen ( insbesondere die asiatische Küche hat es mir angetan ) ist unschwer zu erkennen und drückt sich natürlich auch in der Wahl der Produkte aus…wenn es Umeboshi aus der Region gäbe: ich würde sie nehmen 😉 Da wird dann so einiges veganisiert, denn vegan und vegetarisch sind meine beiden Schwerpunkte. Und: es darf gerne gesund sein, aber es muss schmecken. 

Billig sind meine Zutaten in den meisten Fällen eher nicht ( was meinen ohnehin recht schmalen Geldbeutel so manches Mal die Zähne knirschen lässt ) denn ich lege Wert darauf das es möglichst Bioqualität hat. Leider ist nicht alles so möglich wie ich es gerne hätte, aber die gerade Linie stimmt. Wer jetzt mit dem Argument kommt „Aber das ist doch alles so teuer“ dem begegne ich mit der guten alten Weisheit „Der Mensch ist was er isst“, denn jede kleine Zelle wird aus dem gebaut was wir ihr als Input geben. Und an dieser Stelle leihe ich mir gerne den überaus genialen Satz von https://www.facebook.com/supergoodfoodhulk aus „Pay the Farmer – not the Pharma“

Das healthy food mit kleinem Geldbeutel möglich ist sieht man also in meiner Genusswelt.

Und zum Thema das alles schnell gehen muss…dem stimme ich grundlegend zu. Das viele Berufstätigkeit und Haushalt unter einen Hut bringen müssen ist Fakt. Und trotzdem ist es mit guter Vorratshaltung, ein wenig Umdenken und guter Planung möglich sich ein gesundes Gericht zu zaubern. Und dazu gehört für mich auch die Zeit der Zubereitung…wie schön ist es doch wenn man diese Tätigkeit als entspannend und inspirierend sehen kann. Auch im Umgang mit Lebens-mitteln kann man vom noch so großen Stresspegel entschleunigen, sich vom Aussehen, Geruch etc. mitnehmen lassen um dann das fertige Mahl zu genießen. Und schon so manches Mal hat man mich sagen hören „Das ging jetzt aber FAST das FOOD“, denn schon mit wenigen Handgriffen lässt sich, wenn es denn wirklich mal ganz schnell gehen muss, etwas Gesundes & Leckeres anrichten.

Mein Beitrag für heute:

Carpaccio vom Kohlrabi und der roten Beete mit in Himbeer Sirup karamelliserten Äpfeln, Olivenöl, Fleur de Sel und Langpfeffer

  

Marinierte Scheibchen vom Tofutier an einer Thymian-Orangen Jus mit Sadri Reis und Wildem Langpfeffer.

  

Bananen Tsampa mit Waldhimbeer Sirup und Wildem Langpfeffer ( der gibt selbst Desserts das besondere Flair durch sein Schokoladenaroma, weshalb er auch Schokoladen- Pfeffer genannt wird )

  

En Guete 😊

Let’s cook



…unter diesem Motto möchte ich Euch einladen gemeinsam mit mir am http://www.zeit-kochtag.de/  teilzunehmen. Kommt an diesem Tag in meine kleine, virtuelle Küche und präsentiert EURE Gerichte, die zeigen das Euch gutes Essen sehr wohl am Herzen liegt. Was bedeutet das für den Einzelnen? Überlege Dir ein für DEINE Küche typisches Gericht ( wem ein Dreigänge-Menü zuviel ist  der nehme ein einzelnes Gericht 😉 ), und poste es an diesem Tag auf Es Marinsche Kocht – gerne dann als Kommentar unter meinen Post. Noch ein paar nette Worte dazu wie Du es zubereitet hast…und schon darf es Inspiration sein für uns bzw. darfst Du Dich inspirieren lassen von den Posts der anderen. Und gemeinsam setzen wir damit ein Zeichen das wir den Umgang mit frischen Lebensmitteln (voll)wertschätzen. 

Mein Menü für diesen Tag: Carpaccio vom Kohlrabi und der Roten Beete mit Karamellisierten Äpfeln_______Marinierte Scheibchen vom Tofutier an einer Thymian-Orangen-Jus mit Basmatireis_______Bananen-Tsampa

Wenn ich esse….

….esse ich!

Kennt Ihr das auch? In der Hektik des Alltags einfach mal so nebenbei Eure Mahlzeiten „einwerfen“?

Entweder selbst so gefangen in Aktivitäten und Erledigungen oder ( noch schlimmer ) durch äußere Faktoren in viel zu enge, hektische Zeitfenster gepresst…

Wenn Ihr Euch in diesen Aussagen wiedererkennt ist es Zeit sich mal etwas genauer Gedanken dazu zu machen.

Idealerweise nimmt man sich für seine Mahlzeiten ZEIT….planend, vorbereitend, als auch zum eigentlichen Akt der Nahrungsaufnahme.

Allein die Vorfreude, wenn einem schon „das Wasser im Mund zusammenläuft“ bereitet uns auf eine wunderbare Mahlzeit vor.

Ist sie dazu noch nett angerichtet setzen wir uns gerne an den Tisch, verweilen ein wenig am schönen Anblick, um es dann genüsslich zu verspeisen.

Indem wir ausreichend kauen und uns auf unsere Mahl-Zeit besinnen setzt der Körper Verdauungssäfte frei ( was ja bekanntlich schon im Mund beginnt ), so kann die Nahrung dann anschließend gut verwertet und zum Baustein für gesunde Zellen werden.

Die Zusammensetzung einer Mahlzeit sollte alle Bestandteile ( pflanzliche Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe,…. ) enthalten und naturbelassen ( also möglichst wenig bis gar nicht denaturiert ) sein.

Ebenso gehört eine Ausgewogenheit in puncto Rohkost ( Obst und Gemüse ) und gekochter Nahrung dazu.

Eine der neueren Regeln besagt, das man möglichst „farbvoll“ essen soll. Damit sind nicht etwa künstliche Farbstoffe o.ä. gemeint, sondern das z.B. Grüner Brokkoli ganz andere Stoffe mitbringt als z.B. eine Tomate. Auch das können wir also als Indiz für die Planung einer Mahlzeit nehmen.

Wenn man sich dann etwas ganz besonders gutes tun will nimmt man sich sogar noch etwas Zeit nachdem man gegessen hat….und wenn die Zeit nicht mehr reichen sollte: schauen das man sich innert der nächsten Stunde nicht gerade die größte Hektik gibt.

Alles was von außen auf uns einströmt oder auch uns innerlich umtreibt hat eine Wirkung auf uns.

Wir können es zwar vom Kopf her relativieren ( gleich noch ein Meeting, Ärger über den Chef, schnell den nächsten Zug erwischen,…. ) aber unser Körper kann sich dieser „Adrenalin-Attacken“ nicht erwehren…..er nimmt alles „persönlich“, macht das eine Zeitlang augenscheinlich mit…vergisst aber nichts! Irgendwann kommt dann die große Rechnung…Magen-und Verdauungsprobleme, Tinnitus, Kreislaufprobleme, Mangelerscheinungen mit folgender Er-schöpfung…..

DER MENSCH IST WAS ER ISST

Auch in Bezug wie wir unsere Mahlzeiten einnehmen hat diese weise Redensart ihre Berechtigung – und ich möchte sie abschließend ergänzen mit

UND WIE ER ISST

Nehmt Euch Zeit für die Zu-und Nachbereitung und den Genuss Eurer LEBENS-MITTEL und lasst es Euch gutgehen 😊

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