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Listen & Cook

Morgen wird es Polenta-Schnitten bei mir geben – dafür habe ich die Polenta heute schon gekocht, streiche sie auf ein Backblech und lasse sie im Kühlschrank über Nacht. So lässt sie sich morgen wunderbar schneiden und ausbraten.

Da ich nur normalen Maisgrieß bekommen habe musste es etwas länger kochen.

Dazu hat mich das Album „Über das Grübeln“ unterhalten…ich habe es via Apple Music entdeckt und es war diese Entdeckung wert 😊

Wer hätte das gedacht…ein ganzes Album über das Grübeln….Balbina lässt uns dran teilhaben….erfrischend anders…out-of-mainstream….und gar nicht langweilig…und es lässt sich so herrlich darüber philosophieren…über die Zeit….über das Leben an sich….über unsere Gesellschaft…thumbs up!

Gimme some…playlist…pleeeeeease…

Die Firma mit dem Apfel hat aber auch an alles gedacht – innert Apple Music gibt es Playlists für verschiedene Aktivitäten…so auch für’s Kochen…ich habe MISCHEN IMPOSSIBLE gewählt….😜😎😂😂😂 Songs aus verschiedenen Ländern…passt 👍🏼

Dabei ist folgende Frage aufgetaucht: wie seht Ihr das Marinsche? Wenn Ihr mich skizzieren wolltet: welches Bild würdet Ihr von mir malen? Oder wie würde die Playlist heißen bzw. bestückt sein wenn Ihr mir eine erstellen wolltet? 😎😇

Bin gespannt auf Eure Inspirationen 😊❤️

Gestatten – meine Miss Cuckoo @work

Miss Cuckoo ist meine Reiskocherin – und der schmeckt köstlich! Wir haben einen Deal: ich gebe ihr Reis und Wasser und sie bereitet mir köstlichen Reis. Und das tut sie sehr professionell. Seit etwa einem Jahr benutze ich Reiskocher und möchte es nicht mehr missen. Reis waschen, einfüllen, Wasser dazu, Klappe zu, einstecken, anstellen – fertig! Und heraus kommt ein wunderbar duftender, auf den Punkt gegarter Reis. Der überschüssige Dampf wird aus dem Inneren geleitet, so das der Reis nicht matschig werden kann und wenn er fertig ist stellt ein guter Reiskocher auf „Warmhalten“. Diese Funktion kann man über Stunden nutzen ohne das der Reis anbrennt oder sich verändert. D.h. man hat keinen Stress beim zubereiten der anderen Zutaten, wenn der Besuch sich verspätet ist das auch nicht schlimm oder wenn innert einer Familie unterschiedliche Essenszeiten sind nimmt sich jeder den Reis wenn es passt ohne Qualitätsverlust. MISS CUCKOO ÜBERNEHMEN SIE 😊

  

Resteessen, leicht modifiziert :-)

Der Möhren-Apfelsalat wurde mit geröstetem, schwarzem Sesam aufgepeppt. Dazu gab es die restlichen Vegarnelen. Das besondere an den Produkten von Lord Of Tofu ist, das der Tofu, anstatt traditionell mit Nigari, mit Kombucha verarbeitet wird. Das wirkt sich geschmacklich, als auch an der feinen Konsistenz aus.

Alles in allem ist diese Mahlzeit eine Hommage an Großmutters Möhren-Apfelsalat, den ich schon in Kindertagen geliebt habe.

Mit dem kleinen Unterschied, das ich ihn mit neuen Produkten verfeinert habe.

Tradition meets Moderne 😉

Und genau deshalb ist er auch in beiden Rubriken zu finden – denn ich finde es wichtig sich gute, alte Traditionen zu bewahren. Allerdings in einer dynamischen Form, die auch neues zulässt, ohne an altem zu haften.

Verliere nie die Neugier auf das Leben und koche es mit althergebrachtem, als auch mit modernen Zutaten! 😊

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Let’s glow

Dieses Koan aus dem ZEN-Buddhismus ist mir heute begegnet.

„Das innere Licht ist jenseits von Lob und Tadel – grenzenlos wie der Raum“
[ Verfasser unbekannt ]

Kennt ihr das auch….da begegnet euch jemand, der ein Verhalten an den Tag legt, welches euch übelst missfällt.

Spontan ist man eher geneigt demjenigen mal „ordentlich die Meinung zu sagen“, ihn zu tadeln, womöglich sogar einen derben Streit vom Zaun zu brechen…

Aber ist das immer sinnvoll?

Üben wir uns lieber in Nachsicht und Wertschätzung des Gegenüber…denn wir wissen nicht, und werden es auch nie nachvollziehen können, was ihn zu dem hat werden lassen, wie er uns heute begegnet.

Zudem ist jeder Groll, den wir gegen andere richten, auch ein Angriff auf den eigenen Körper….denn dieser Körper kann nicht unterscheiden wem Wut, Ärger oder Enttäuschung angedeihen soll…ein Nährboden par excellence für Bluthochdruck, Herz-Kreislaufprobleme etc.

Jedes Mitgefühl das wir anderen schenken hat somit auch eine Wirkung auf uns selbst.

Die andere Seite des obigen Koans ist die, das wir uns oftmals abhängig machen von Lob und Tadel.

Natürlich ist es schön Lob zu erfahren…..das nehmen wir gerne an…aber Tadel….da sieht es dann schon anders aus…

Dabei ist gerade er es ( dabei gehe ich davon aus, das er sachlich und wertschätzend verteilt wird 😉 also wohlwollende Kritik, die uns die Freiheit lässt etwas zu verändern oder nicht ) der uns weiter bringt.

In Schimpferei und Wut darüber stecken zu bleiben bringt Schwingungen mit sich, die zu Blockaden und Missgunst führen. Und das Innere Licht wird verschüttet und muss mühsam wieder „frei geschaufelt“ werden…

Üben wir uns aber in sachlichem Austausch, können wir das Thema rasch ad Acta legen und zum Wohle unserer Mitwelt wirken.

Jeder von uns kleinen Kreaturen trägt das Innere Licht in sich….let’s glow 😊

Heute bleibt die Küche kalt! Oder doch nicht?

Inspiriert durch einen wundervollen Text „So vergessen“ ( ich würde mich über einen Reblog des Autors sehr freuen ) habe ich meinen Tag nochmal Revue passieren lassen…oder wie es im Buddhismus bzw. im Gebet der liebenden Aufmerksamkeit Praxis ist: den Tag wie einen Film vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen lassen, ohne Geschehnisse oder Personen zu bewerten.

Wir alle kennen Tage die wir, wenn wir könnten, gerne aus dem Kalender streichen würden.

Aber wir können es nicht – zum Glück!

Denn selbst zu Zeiten wo alles „wie verhext“ ist, wo wir selbst missgestimmt sind oder mit einem unserer lieben Mitmenschen „nicht gut Kirschen essen“ ist…scheint es Aspekte zu geben aus denen wir etwas lernen sollen…auch wenn wir gerne dankend drauf verzichten könnten.

Oftmals erkennen wir den Lerneffekt erst sehr viel später und haben im besten Falle das AHA-Erlebnis.

Wenn nicht….tja….dann kriegen wir womöglich nochmals dasselbe Thema „auf’s Butterbrot geschmiert“.

Auch wenn man manchmal mit dem Schicksal hadern möchte…letztendlich dürfen wir – zum Glück – getrost darauf vertrauen das es es gut mit uns meint.

Denn wer weiß…vielleicht ist gerade das was ich heute als Un-glück erlebe mein Glück…

Ich nehme somit die Brisanz aus der unangenehmen Thematik, tue meiner Gesundheit etwas gutes indem es mich weniger plagt, belaste das Verhältnis zu meiner Mitwelt nicht über Gebühr,….

Das ist ein wichtiges Handwerkzeug um sein Leben zu „kochen“ – sich ein wenig Zeit nehmen, versuchen die Geschehnisse des Alltags mit Abstand zu betrachten und…vor allem: nicht zu bewerten…schauen als ob man sich einen Film anschaut…

Die Parallelen dazu finde ich in oben angesprochenem Gedicht. Oder fand das Gedicht mich?

Da geht es um Tränen…..ob von Trauer oder Glückseligkeit bleibt erstmal mir überlassen…bis ich dann eine Ahnung davon bekomme das es etwas trauriges sein muss…..denn es zeigt auf wie gut es tut wenn man jemanden hat der einen auffängt…..in der Nacht bzw. den dunklen Seiten unseres Alltags…wenn man sich in den Schmerz hinein begeben kann…ihn zulassen kann…..erst dann kann ich den Schmerz (weg)fließen lassen….um wieder zu erinnern…..zu erinnern an die Zeit vor dem Schmerz….eine Zeit in der ich glücklich war…..und langsam wird der Schmerz transformiert in Zuversicht, Hoffnung und Visionen…..und genauso langsam schleicht sich ein Lächeln auf mein Gesicht…..ich stehe schwungvoll auf…tanze ein wenig durch den Raum….und plane den morgigen Tag…..

Aus welchem „Menü“ wird er sich zusammen setzen? Und was ist mein Anteil daran? Was kann ich tun das es ein gelingender Tag wird?

Koche dein Leben

„Jeder neue Augenblick löscht den vorherigen aus. Es ist nicht wichtig was kommt, die Gegenwart ist jetzt. Lass dich nieder.“
[ Zen-Weisheit ]

Diese innere Haltung sollten wir immer häufiger üben.

Es erinnert mich an die buddhistische Weisheit „Wenn ich gehe gehe ich…..wenn ich koche koche ich…..wenn ich……“

Wir alle könnten diesen Satz endlos fortsetzen…ganz in dem Augenblick sein in dem wir gerade leben…

Was das Zubereiten von Lebens-mitteln angeht ist es einfach wunderbar mit allen Sinnen dabei zu sein…..der Duft und die Farbe einer ( im besten Falle Bio- ) Möhre, die Aromen von Kräutern in denen wir gerne schwelgen dürfen, die Intuition walten lassen um immer wieder neue Kreationen zu erschaffen, leckere Desserts zu gestalten, das Essen dann liebevoll anzurichten, um sich dann Zeit zu nehmen das leckere Mahl zu genießen.