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Magic Moments

…….zwanzig Minuten vor Abfahrt des Zuges….ich noch mit einem inneren Impuls in die Buchhandlung mir Affirmationskarten für jeden Tag kaufen zu wollen….zielstrebig in die zuständige Abteilung….in Anbetracht der kurzen Zeit eine Verkäuferin gefragt….vier Möglichkeiten gezeigt bekommen….zwei zu esoterisch….eine mit Aufgaben versehen….die vierte in einer Ecke selbst entdeckt….angeschaut….für gut befunden…gekauft….und im Zug festgestellt das sie von meiner Lieblings Zen Meisterin aus der Schweiz sind, die ich schon länger im Visier hatte….für iiiiirgendwann mal…..nun ist irgendwann…..und Zuhause dann diese zwei Kärtchen gezogen….mit einem 1000fachen NIX in die Schweiz!
  

Der Langsame kommt auch zum Ziel

Dieser schöne Geselle, der sein Häuschen immer mit sich trägt, ist mir vor kurzem auf einem Spaziergang begegnet. Lud zum Fotografieren, zum Verweilen und zum Sinnieren ein.

Und er machte mir wieder einmal mehr bewusst wie wichtig es ist einfach mal innezuhalten.

In der Hektik des Alltags sind wir oft versucht uns von uns selbst, und unseren eigenen Bedürfnissen, zu entfernen.

Dieses wird uns im dümmsten Falle erst oftmals dann bewusst, wenn uns äußere Umstände dazu zwingen „kürzer“ zu treten.

Was kann ich eigentlich mit mir anfangen, wenn ich ganz für mich bin? Halte ich das überhaupt aus? Wie fühlt es sich an einfach mal die Seele baumeln zu lassen, sich Zeit zu nehmen für die Zubereitung eines köstlichen Mahls, Kreativität in mir zu entdecken die bislang in mir geschlummert hat, Muße für einen Spaziergang fernab lärmenden Stadtlebens, sich vielleicht mit einem guten Buch zurück zu ziehen oder sogar die Kunst des Prokrastinierens ( des Aufschiebens ) zu üben….

Wie fühlt sich mein Rucksack des Lebens, oder um bei dem Bild der Schnecke zu bleiben, mein Lebenshaus an, was ich mit mir trage? Ist es so schwer das ich es schier nicht er-tragen kann? Fühlt es sich leicht an oder wünsche ich mir jemanden zur Seite, der mit-tragen hilft?

Mach dich doch mal auf den Weg zu dir, mit dir selbst…gehe diesen Weg gelassen und voller Zuversicht….zieh dich hin und wieder in dein Schneckenhaus zurück….um dann wieder mit allen Sinnen weiter zu ziehen…..neugierig auf das was dir begegnet…..lebe dabei nicht in der Vergangenheit, denn die ist vorbei…..lebe dabei nicht in der Zukunft, denn die ist noch vor dir…..lebe im JETZT….in diesem Augenblick…

Dieses etwas flapsige YOLO, was auch auf dem Bild zu sehen ist, ist die umgangssprachliche Abkürzung für „You only live once“ = „Du lebst nur einmal“ und wird von Jugendlichen oftmals benutzt um etwas waghalsige Unternehmungen zu starten. Aber es steht auch dafür sich selbst niemals zu vernachlässigen und sich hin und wieder Gutes zu tun.

Kleiner Zausel beim Abendspaziergang 😊

Heute mal wieder ein kleiner Beitrag aus der Rubrik „Bereite Dein Leben zu“

Beim Abendspaziergang ist mir dieser herzige Zausel begegnet. Und ich hielt inne, begab mich in die Hocke und beobachtete eine ganze Zeit lang.

Das kleine Kerlchen lud zum verweilen, achtsam sein, spielen und fotografieren ein – und es war ein tolles Model 😊

Und wie schön ist es doch, sich mal spontan von etwas mitnehmen…einnehmen zu lassen…ganz und gar im Augenblick zu sein und Freude empfinden….samt all dem positiven was solche Possierlichkeit mit sich bringt…weg von all den Alltagsgedanken….einfach nur SEIN…

Dabei entdecke ich soviel kindliche Freude in mir, erinnere mich blitzlichtartig an früher, an Menschen, Begebenheiten, Tiere die ich und die mich jahrelang begleitet haben…..und während des Rückweges lebte all das in mir…und auch noch Stunden später…selbst bei der Bildbearbeitung ging mir noch vieles durch den Sinn…

Ich wünsche Euch viele solcher Momente, in denen Ihr Euch mitnehmen lassen könnt…oder sogar selber mitnehmt…denn so etwas hat ja auch eine Dynamik…einfach mal abtauchen aus dem Alltagsgeschehen und mit allen Sinnen SEIN 😘

  

Wenn ich esse….

….esse ich!

Kennt Ihr das auch? In der Hektik des Alltags einfach mal so nebenbei Eure Mahlzeiten „einwerfen“?

Entweder selbst so gefangen in Aktivitäten und Erledigungen oder ( noch schlimmer ) durch äußere Faktoren in viel zu enge, hektische Zeitfenster gepresst…

Wenn Ihr Euch in diesen Aussagen wiedererkennt ist es Zeit sich mal etwas genauer Gedanken dazu zu machen.

Idealerweise nimmt man sich für seine Mahlzeiten ZEIT….planend, vorbereitend, als auch zum eigentlichen Akt der Nahrungsaufnahme.

Allein die Vorfreude, wenn einem schon „das Wasser im Mund zusammenläuft“ bereitet uns auf eine wunderbare Mahlzeit vor.

Ist sie dazu noch nett angerichtet setzen wir uns gerne an den Tisch, verweilen ein wenig am schönen Anblick, um es dann genüsslich zu verspeisen.

Indem wir ausreichend kauen und uns auf unsere Mahl-Zeit besinnen setzt der Körper Verdauungssäfte frei ( was ja bekanntlich schon im Mund beginnt ), so kann die Nahrung dann anschließend gut verwertet und zum Baustein für gesunde Zellen werden.

Die Zusammensetzung einer Mahlzeit sollte alle Bestandteile ( pflanzliche Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe,…. ) enthalten und naturbelassen ( also möglichst wenig bis gar nicht denaturiert ) sein.

Ebenso gehört eine Ausgewogenheit in puncto Rohkost ( Obst und Gemüse ) und gekochter Nahrung dazu.

Eine der neueren Regeln besagt, das man möglichst „farbvoll“ essen soll. Damit sind nicht etwa künstliche Farbstoffe o.ä. gemeint, sondern das z.B. Grüner Brokkoli ganz andere Stoffe mitbringt als z.B. eine Tomate. Auch das können wir also als Indiz für die Planung einer Mahlzeit nehmen.

Wenn man sich dann etwas ganz besonders gutes tun will nimmt man sich sogar noch etwas Zeit nachdem man gegessen hat….und wenn die Zeit nicht mehr reichen sollte: schauen das man sich innert der nächsten Stunde nicht gerade die größte Hektik gibt.

Alles was von außen auf uns einströmt oder auch uns innerlich umtreibt hat eine Wirkung auf uns.

Wir können es zwar vom Kopf her relativieren ( gleich noch ein Meeting, Ärger über den Chef, schnell den nächsten Zug erwischen,…. ) aber unser Körper kann sich dieser „Adrenalin-Attacken“ nicht erwehren…..er nimmt alles „persönlich“, macht das eine Zeitlang augenscheinlich mit…vergisst aber nichts! Irgendwann kommt dann die große Rechnung…Magen-und Verdauungsprobleme, Tinnitus, Kreislaufprobleme, Mangelerscheinungen mit folgender Er-schöpfung…..

DER MENSCH IST WAS ER ISST

Auch in Bezug wie wir unsere Mahlzeiten einnehmen hat diese weise Redensart ihre Berechtigung – und ich möchte sie abschließend ergänzen mit

UND WIE ER ISST

Nehmt Euch Zeit für die Zu-und Nachbereitung und den Genuss Eurer LEBENS-MITTEL und lasst es Euch gutgehen 😊

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