Kategorie: Wenn das Leben dir Saures gibt…

Wenn das Leben Dir Saures gibt….

Geburtstagsplanung 13.10.2015: Kontrastmittel statt Geburtstagskuchen und anschliessender OP am nächsten Tag….na dann halt….😓😣

….sollte es also etwas ruhiger werden auf meinem Blog….nicht wundern 😉…wobei: wie ich mich kenne sitze ich grad wieder am iPad und berichte über Kantinenessen im allgemeinen als auch im besonderen….😀😜😂

Mein Nach-dem-Untersuchungsmarathon-im-Krankenhaus-den-ganzen-Tag-nur-Süßes-ess-und-nun-aber-noch-was-herzhaftes-essen-will-Dinner-Miso-Reis-Süppchen 

Eigentlich fehlte mir der Elan abends groß was zu kochen und ich hatte nur noch den Anspruch „Bauteile“ ( Kohlenhydrate, Eiweiße, Fett, Mineralstoffe, Vitamine ) zusammenzufügen, die der Mensch so braucht. Also entstand nach einem Tag voller Brot, Kuchen, Obst dieses Süppchen….und was soll ich sagen…lecker war’s 😊

Dazu gekochten Reis mit Gemüsebrühe, Chili, Kurkuma, Pfeffer ( zu Kurkuma immer Pfeffer und Öl geben, so können sich die wertvollen Inhaltsstoffe optimal entfalten ), Garam Masala aufkochen. Ganz zum Schluss Olivenöl und die Miso Paste dazugeben, in meinem Fall heute Mugi Miso. Nicht aufkochen lassen um die wertvollen Inhaltsstoffe zu nutzen! Ziegenkäsewürfel und Berberitzen dazu geben.

Bereite das Leben zu…oder….wenn das Leben Dir Saures gibt

Manchmal fällt es ziemlich schwer Situationen, die einem das Leben „kredenzt“ anzunehmen bzw. erträglich zu gestalten…und momentan fällt es mir schwer soviel Zucker anzuschleppen, den es gebraucht,  um aus dem Sauren halbwegs leckere Limonade zu machen.

Da hast Du so eine  Ahnung…verdrängst erstmal ( klar doch…ist das einfachste… ), beobachtest und findest dann irgendwann mal das da doch mal ein Fachkundiger schauen solle….denn mit Deinem eigenen Latein biste grad am Ende….

Untersuchungen folgen….ZACK biste drinnen in der Medizin Maschinerie…Biopsien unterschiedlichster Art…und schon haste ’ne Diagnose auf dem Tisch das da bedenkliche Tumorzellen in der Brust sind, die es zu behandeln gilt. Auf der Skala so mittendrin schlimm….nicht extrem schlimm….aber auch nicht wenig schlimm….und gut zu händeln….

Millionen mal davon gehört, gelesen….und nun biste selber so ein „Fall“…

Mein ehemaliges Altenpflegerwissen sagt mir das es dann wohl verschiedene Stadien gibt, derweil man solch eine harte Nuss seelisch erstmal knacken muss…

Meine aktuelle Phase ist gerade im „Ich muss mir einen Pool schaffen der mir irgendwie Sicherheit gibt und der mir gut tut“ Modus…hm…

  • Mit dem Hausarzt kontakten um eine Dauermedikation zu beginnen, die die nervliche Belastung auf ein erträgliches Level bringt *check*
  • Zudem schonmal vorfühlen welche naturheilkundlichen Ansätze da sind um mich zusätzlich für die kommenden Monate zu stählen *check*
  • Mir einen Pool von derzeit einer guten Handvoll lieben Menschen schaffen, die zwar alle weit weg wohnen, aber ansonsten für mich da sind *check*
  • Jemanden finden der ehrenamtlich oder wie auch immer bereit ist mich zu Terminen zu fahren / begleiten *in Arbeit*

Paprika-Auberginen-Gnocchetti 

Wenn das Leben dir Saures gibt…oder…Humor ist wenn man trotzdem kocht…aus der Reihe „Schwenke was das Zeug hält – auch wenn du keinen Wok hast“

Da es mir derzeit so ziemlich die Petersilie verhagelt hat möchte ich mich trotzdem gesund ernähren, auch wenn der Appetit mal nicht sooooo dolle ist….so ist dieses Einpfannengericht entstanden, und ich finde es kann sich sehen lassen…

Dazu die Gnocchetti in der Pfanne braten und zur Seite stellen. Die Ziegenkäsewürfel scharf anbraten und ebenfalls zur Seite stellen. Dann die Paprika braten und mit etwas Gemüsebrühe, Pfeffer, Kurkuma, Garam Masala und Chili ablöschen. Die restlichen Zutaten und etwas gegrillte Aubergine dazu geben und nochmal kurz erhitzen.

  

Besinnliche Reime

Ich leihe mir mal diesen Text, derweil mein Herz bis zum Hals pocht und ich mir frische Luft vors Gesicht wedele…

MODEPRALINE

Zuhören und doch nicht verstehen,
zuschauen und doch nicht sehen,
hier sein und trotzdem nicht,
hinsehen und doch kein Gesicht,
die Worte einfach kommen lassen,
sie klingen und dennoch nicht fassen,
verdrängen anstatt akzeptieren,
begreifen und doch ignorieren,
abwehren anstatt kommen lassen,
gute Worte plötzlich hassen,
jeden Tag die gleichen Fragen,
welche an der Seele nagen,
ständig sich im Kreise drehen
und das Gute nicht mehr sehen,
Zweifeln, Denken, Hinterfragen,
letztlich aber doch nicht wagen,
dem Bauchgefühl blind zu vertrauen
und auf die eigne Kraft zu bauen,
sich von andern leiten lassen
und dabei den Weg zu hassen,
zu glauben, dass es anders geht,
auch wenn kein andrer das versteht,
das Gefühl, es gut zu machen,
auch wenn andere darüber lachen,
aufrecht seinen Weg zu gehen,
ohne rechts und links zu sehen,
diese Kraft, die wünsch ich mir,
nur so ist man im Jetzt und Hier.

Daniela

P.S.: Da ich…

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