Monat: August 2015

Marokkanischer Kichererbsen Topf

Irgendwie ist mir heute etwas viel Flüssigkeit hinein gerutscht…na dann halt à la soup…hehe…was der Köstlichkeit aber keinen Abbruch tut. Auberginen, Möhren, Tomaten mit Gewürzen ( Brühe, Rosmarin, Minze, Garam Masala, Kurkuma, Pfeffer, Chili, Knoblauch ) garen. Gegen Ende Kichererbsen, Limettensaft und Tahin dazu geben. Da es Polenta dazu gab passte es dann ganz gut mit der Sauce 🙂

IMG_3999

Mann, is der lang, Mann…Basmati Reis at it’s best 😍

Miss Cuckoo und ich sind begeistert…Basmati zeichnet sich, neben dem tollen Geschmack u.a. durch die Länge des Reiskorns aus…mehr geht nicht…😍…äh….ach so….ja….mit gebratenem Ziegenkäse und Umeboshi Paste…ein Hochgenuss!
  
 

Baba Ghanoush mit ohne Röstaromen ( wegen fehlendem Backofen ), aber dafür mit Rauch

Ich liebe Baba Ghanoush ( orientalisches Auberginen Püree, Rezept s. weiter unten ) – und weil ich mir in den Kopf gesetzt habe es auch ohne Backofen möglichst originalgetreu auf den Teller zu kriegen, habe ich dem Leftover von gestern etwas Rauchsalz hinzugefügt.

Ein herzliches Dankeschön für den Tip, liebe Wiltrud 🙂

Und was soll ich sagen…die Anschaffung hat sich gelohnt! Sparsam eingesetzt verleiht es ein tolles Raucharoma, ist wunderschön anzusehen ( wie kleine Bernstein Stücke ) und wird somit weiterhin Bestandteil meiner kleinen Küchenwelt sein. Viele Grüße aus dem Baba Ghanoush Kochlabor 😊

Baba Ghanoush mit ohne Röstaromen

Lust auf Baba Ghanoush zu haben ohne funktionierenden Backofen ist irgendwie……doof. Denn normalerweise halbiert man die Auberginen, sticht sie mit der Gabel ein und lässt sie im Backofen, bis die Haut schon anfängt schwarz zu werden. Diese zieht man dann ab und püriert das Fruchtfleisch mit den übrigen Zutaten.

So habe ich das Fruchtfleisch kurzerhand gekocht, womit allerdings die Röstaromen gecancelt waren. Zusammen mit Tahin, Limettensaft, Knoblauch und etwas Salz püriert ergab es dann aber trotzdem in etwa das wie ich es gewohnt bin. Als Topping etwas feines Olivenöl drüber geben. Diese Aromenvielfalt ist einfach zum niederknien!

IMG_3932

Healthy living…aber wie…

Heute mal wieder aus der Reihe KOCHE DEIN LEBEN

In Zeiten von Fastfood, denaturierten Lebensmitteln und Aufklärung sollte man meinen das immer noch viel zu viele Menschen sich ungesund ernähren.

Offenbar ist die Flut an Informationen über Lebensmittel bzw. verschiedene Ernährungsformen zu gross, als das ein Mensch sich langfristig an etwas bindet, geschweige denn den Durchblick behält.

Dabei kann es so einfach sein, denn im Grunde genommen tragen wir unseren inneren Berater in uns. Er sagt uns genau was für die jeweilige Lebensphase wichtig ist.

Aber wie kommen wir an ihn heran bei diesem ganzen lauten Getöse auf dem Bazar der Möglichkeiten, wo es uns mal von links…mal von rechts, entgegenschallt was Lebensmittelkonzerne, Sponsoren und Marktschreier für richtig halten? Denn der innere Berater spricht eher leise und meldet sich dezent zu Wort und – wer kennt das nicht – oftmals spielt der innere Schweinehund uns einen Streich, der sich in die Gewänder des Beraters hüllt…

Das Zauberwort hierfür ist ACHTSAMKEIT

Wenn wir lernen uns selbst immer mal wieder Aufmerksamkeit zu schenken, wird sich mit der Zeit ein Bewusstsein entwickeln in dem wir erkennen was wir brauchen.

Das bedeutet anfangs ein wenig Übung in der Hektik des Alltags – aber es lohnt sich.

Es kann der Moment sein in dem man kurz innehält und wahrnimmt was gerade in dem Augenblick IST, was geschieht um mich herum, was macht es mit mir…

Es kann aber auch der Tagesabschluss sein, der in manchen Religionen „Gebet der liebenden Aufmerksamkeit“ genannt wird. Dabei geht es darum sich kurz zurück zu ziehen und den Tag Revue passieren zu lassen. Wer ist mir begegnet, was gab es schönes, was nicht so schönes, was habe ich besonderes getan oder nicht getan, was hat mich besonders berührt,…

Wichtig dabei: versuche im JETZT zu sein und beisse Dich nicht an Gedanken fest, nimm einfach nur wahr ohne zu bewerten.

Dann wird sich mit der Zeit ein sicheres Gespür entwickeln was Dir wahrhaftig gut tut und was nicht…

Und was das Thema Ernährung angeht haben wir schonmal viel gewonnen wenn wir möglichst frische Lebens-mittel verarbeiten, viel Obst und Gemüse, gute Eiweisse und vollwertige Kohlenhydrate.

Und wenn dann der Prozess der Zubereitung noch als freudvoll und mit allen Sinnen erlebt werden kann, um sich dann Zeit zu nehmen das ganze mit Genuss einzuverleiben…ja dann haben wir schon sehr viel Gutes für uns getan.

Denn: der Mensch ist was er isst.

Und wenn der innere Schweinehund dann mal wieder anklopft…bittet ihn herein, lasst ihn Platz nehmen und verweilt ein wenig mit ihm…teilt das Stückchen Kuchen mit ihm und habt Freude daran…um ihn dann aber auch bittschön mal wieder in die Schranken zu verweisen 😉

Ich wünsche Dir Momente im Alltag in denen Du einfach nur SEIN darfst

Tapetenwechsel

Es Marinsche hat diesem persönlichen Blog einen neuen Anstrich verpasst, und viele Sidebar Features.

Das Titelbild hierzu hat mir vor einigen Monaten eine liebe Facebook Freundin gemalt. Dort ziert es schon seit langem meine virtuellen Räume. Sie hätte es nicht treffender hinbekommen können…MEINE KLEINE KOCHWELT

Und nun tretet ein, nehmt Platz und fühlt Euch wohl – noch ’n Cupcake?

IMG_2072

Heute blieb die Küche kalt…

…stattdessen habe ich ein wunderbares, unscheinbares Restaurant entdeckt. Dort wird libanesisch gekocht…ein Fest für alle Sinne, wie ich es liebe. Und als ich die Mezze Speisekarte ( Mezze ist eine Art Büffet mit vielen kleinen Leckereien ) las konnte ich mich kaum entscheiden……so vielerlei Köstlichkeiten gab es dort…für heute wurden es dann gar köstliche Backkartoffeln, sehr lecker abgeschmeckt und eine Augenweide mit den Chilis und roter Paprika…zudem gab es Baba Ghanoush, Auberginen Creme ( ein Rezept dazu hatte ich ganz am Anfang mal gepostet ) und einem Rahmquark mit Knoblauch und orientalischen Gewürzen. Und beim nächsten Mal gibt es mehrere Sachen, wovon jeder dann probieren kann…ganz im eigentlichen Sinne von Mezze 🙂

IMG_3877

Sekanjabin Variation

Wie schon angekündigt habe ich heute mal, innert des Grundrezepts ( s. weiter unten ), den Rotwein Balsamico mit Himbeer Essig ausgetauscht. Zudem habe ich dann noch einen knappen Teelöffel Rosmarin hinzugefügt…und was soll ich sagen…KÖÖÖÖÖSTLICH
  

Möhren-Kartoffel-Topf

Dazu Möhren und Kartoffeln mit Gewürzen ( Knoblauch, Chili, Kreuzkümmel, Kurkuma, Pfeffer, Glücks Gewürzblütenmischung ) garen. Zum Schluss Geröstete Nori Alge und Käsewürfel drunter mischen, und zum servieren Fleur de Sel darüber streuen.